Bubales. Jüdisches interkulturelles Puppentheater Berlin zu Gast im Bomann-Museum

Die Koscher-Maschine - Ein Puppen-Science-Fiction über die Rolle der Tiere im Judentum

Babett, das Schwein möchte unbedingt so koscher wie Mendel, das Schaf werden. Da kommt der rothaarige Shlomo mit seiner selbsterfundenen Koscher Maschine genau richtig. Shlomos türkische Freundin, Aische wundert sich, dass auch bei Juden Schweine verboten sind und Max, der Lachs singt uns etwas über koschere Wassertiere. Bald schon sorgt die Koscher-Maschine auf dem Kinderbauernhof für großen Schlamassel. Zum Glück kommt der schlaue Rabbi zur Hilfe. Mit lustigen Songs und vielen Tieren führen uns die Bubales in die jüdischen Speiseregeln ein.

Alter:

ab 5 Jahre bis 120 Jahre

Ort:

Kino im Bomann-Museum

Zeit:

Sonntag, 16. April 2023, um 15.00 Uhr

Eintritt:

frei

Politisch Koscher. Stand up Comedy

Shlomit Tripp & Bubales

Das man so etwas überhaupt noch sagen? Solche Fragen kennen wir mittlerweile alle. “Wie man die Linie zwischen Politisch Koscher und Schweinerei erkennt, lässt sich am besten mit Handpuppen erklären!“ sagt Shlomit Tripp, Gründerin des Jüdischen Puppentheaters Bubales. In ihrem schrulligen Anti-Diskriminierungskurs entführt uns die Berlinerin auf eine Deutschland-Reise der besonderen Art. Mit jüdischem Humor und viel Selbstironie erklärt uns Shlomit Tripp, wie man zeitgenössischen Nervensägen begegnet und auch selbst zu einer Nervensäge werden kann. Kommen Sie! Weinen Sie! Lachen Sie!
Für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren

Ort:

Kino im Bomann-Museum

Zeit:

Sonntag, 16. April 2023, um 18.00 Uhr

Eintritt:

5,00 Euro

Veranstalter:

Bomann-Museums Celle in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.

 „Follow the white Rabbit“ – Antisemitismus im Kontext der Verschwörungsideologien

Begleitvortrag zu Ausstellung Antisemitismus für Anfänger

Verschwörungsmythen blicken auf eine lange Geschichte zurück und finden auch heute gesamtgesellschaftlich teilweise hohen Zuspruch. So meint fast die Hälfte der Befragten der „Mitte-Studie“, dass es geheime Organisationen gäbe, die Einfluss auf politische Entscheidungen haben. Wie amüsant manche Verschwörungserzählungen auf den ersten Blick erscheinen mögen, können sie ein antisemitisches und antipluralistisches Denken verstärken und bis zur Radikalisierung führen. Dadurch stellen sie eine Gefahr für demokratisches Zusammenleben dar. In der Veranstaltung wird das Thema Verschwörungsmythen/ -ideologien mithilfe historischer, theoretischer und praktischer Zugänge in vielfältiger Weise beleuchtet und anhand von Praxisbeispielen aus der RIAS-Arbeit veranschaulicht.

Ort:

Celler Synagoge, Im Kreise 24

Zeit:

Donnerstag, 20. April 2023, 19.00 Uhr

Referentin:

Katarzyna Miszkiel-Deppe, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Niedersachsen

Veranstalter:

Jüdische Gemeinde Celle e.V. und Stadtarchiv Celle

 "… daß, wenn die Kriege aus sind, Frieden sei." Gedichte und Geschichten aus einem Vielvölkerland

Lesung mit Hermann Wiedenroth, Bargfeld

Galizien und Lodomerien als altösterreichische Kronlande, die Bukowina, deren nördliche Hälfe zur Ukraine und die südliche zu Rumänien gehört, das östlich davon liegende Bessarabien und schließlich das imaginäre, aber sehr ruhmreiche Maghrebinien geben den äußeren Rahmen ab für einen literarischen Streifzug durch ein großes und großartiges Vielvölkerland auf der Grenze zwischen Morgenland und Abendland.
Gregor von Rezzoris 'Maghrebinische Geschichten', die mit Witz und Ironie von einer in zwei Weltkrie-gen untergegangenen Welt erzählen, deren "eigentliche Grenzen im Herzen und in der Seele seiner Menschen liegen“, bilden den Ausgangspunkt und zugleich die Achse um die sich alles dreht: ernste und heitere Gedichte und Geschichten von Rose Ausländer, Paul Celan, Mascha Kaléko, Selma Meerbaum-Eisinger und vielen anderen.

Ort:

Synagoge Celle, Im Kreise 24

Zeit:

Donnerstag, 27. April 2023,19.00 Uhr

Referent:

Hermann Wiedenroth, Antiquar, Bargfeld

Veranstalter:

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.

Jom Huledet Sameach Israel – Herzlichen Glückwunsch, Israel! – Israel wird 75

Am 5. Ijar 5708 (weltliches Datum 14. Mai 1948) war es endlich soweit: Nach 2000 Jahren Ausgrenzung, Verfolgung und Völkermord fand das jüdische Volk eine dauerhafte Heimstätte im bis dahin britischen Mandatsgebiet Palästina. Die Gründung eines souveränen jüdischen Staates wurde erst möglich durch die Resolution 181 (II) der II. UN-Vollversammlung am 29. November 1947. Überlebende aus der gesamten Welt fanden eine neue Heimat. Doch die Zukunft des jungen Staates war alles andere als friedvoll. Bereits am ersten Tag nach Ausrufung der Unabhängigkeit begannen Israels Nachbarn einen Krieg mit dem jungen Staat. Israel verteidigte sich erfolgreich! Es sollten noch viele Kriege, Anschläge und Anfeindungen in den kommenden sieben Jahrzehnten folgen. Dennoch ist Israel eine Erfolgsgeschichte trotz der ungünstigen Startbedingungen. Rund um den 75. Geburtstag wollen wir mit zahlreichen Veranstaltungen an die zurückliegenden 75 Jahre erinnern.
Auftakt dazu wird die Veranstaltung am Sonntag, 30. April 2023 sein. Mit einem Konzert und anschließendem Empfang starten wird in das Jubiläumsjahr. Weitere interessante Veranstaltungen werden folgen.

Ort:

Synagoge Celle, Im Kreise 24

Zeit:

Sonntag, 30. April 2023, 16:00 Uhr

Veranstalter:

Jüdische Gemeinde Celle e.V., Stadtarchiv Celle, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.