Oktober 2022

Ich bin noch nie einem Juden begegnet

Lesung mit Gerhard Haase-Hindenberg

„Ich bin noch nie einem Juden begegnet“: Diesen Satz haben die meisten Jüdinnen und Juden schon einmal von ihren nicht jüdischen Mitbürgern gehört. Gegen Fremdheit und Ignoranz setzt Gerhard Haase-Hindenberg aktuelle Lebensgeschichten, die von der Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland erzählen.

Die Geschichte lastet schwer auf dem Verhältnis zwischen Juden und Nichtjuden in Deutschland. Doch über 70 Jahre nach der Shoah leben mehr als 200.000 jüdische Menschen hier – viele Möglichkeiten zur Begegnung also. Und woher will man überhaupt wissen, dass man noch nie einen Juden getrofen hat?
Gerhard Haase-Hindenberg erzählt vom Reichtum und der Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland. Er berichtet von den Kindern und Enkeln von Shoah-Überlebenden, von Juden, die aus Osteuropa, Israel und Amerika nach Deutschland gezogen sind, ebenso von Menschen, die aus verschiedenen Gründen zum Judentum konvertierten. Ihren Alltag, ihre Geschichten und Erfahrungen, ihre Hofnungen und die Bedrohung durch den steigenden Antisemitismus verwebt er mit Erklärungen zu Symbolen, Glaubenspraxis und Geschichte.

Ort:

Synagoge Celle, Im Kreise 24

Zeit:

Donnerstag, 13. Oktober 2022, 19.00 Uhr

Referent:

Gerhard Haase-Hindenberg, Publizist und Buchautor, Berlin

Veranstalter:

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.

 


Die Bedeutung des Silberschmucks der Thora

Die Thora, bestehend aus den fünf Büchern Mose, ist die wichtigste Schrift der jüdischen Religion und hat über Jahrtausende die antike Form der Rolle beibehalten. Juden verehren nicht nur den sinngemäßen Inhalt der Thora, sondern auch die einzelne Thorarolle. Sie wird, wenn sie nicht in Benutzung ist, im Thoraschrein aufbewahrt und ist prächtig geschmückt. Üblich sind ein aufwändig verzierter Thoramantel (hebr. Meʿil), ein Thoraschild (hebr. Tas), ein Thorawimpel (hebr. Mappa) und zwei Thorakronen (hebr. Rimmonim).
Am 4. Juni 2022 wurde die neue Thorarolle der Celler Gemeinde in den Thoraschrein eingebracht. Durch die Unterstützung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V und ihrer Mitglieder konnte ein wertvoller Silberschmuck für die neue Thorarolle bei einem renommierten Silberschmied in Auftrag gegeben werden.
Der Celler Rabbiner Maximilian Feldhake wird Ihnen die Thorarolle, das Tas (Thora-Schild) und die Rimmonim (Thora-Kronen) vorstellen und über die Bedeutung der wertvollen Silberteile sprechen.


Ort:

Synagoge Celle, Im Kreise 24

Zeit:

Donnerstag, 13. Oktober 2022, 19.00 Uhr

Referent:

Rabbiner Maximilian Feldhake, Berlin

Veranstalter:

Jüdische Gemeinde Celle und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.