Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Celle 

Die Bilder sind nicht nach Natur


John Elsas (1851–1935), der Frankfurter Börsenmakler und Künstler, ist längst kein Unbekannter mehr. Seit den 1990er Jahren wurden seine Collagen und Aquarelle in vielen Ausstellungen gezeigt und gewürdigt. Elsas wurde erst im Alter zum Künstler und entwickelte in den zehn Jahren bis zu seinem Tod seinen eigenen Stil:

Unter die bunten Darstellungen von Menschen schrieb er meist einen Vers, der sich mit Humor, Ernst oder Lebensweisheit auf das Bild bezieht. In der Celler Synagoge wird eine Auswahl seiner Collagen aus der Sammlung Florence Gottet aus der Schweiz zu sehen sein. Der Sammler wird anwesend sein.


Ort:

Celler Synagoge, Im Kreise 24


Eröffnung:

Donnerstag, 17. Oktober, 19.00 Uhr Laufzeit: 18. Oktober bis 19. Januar 2020


Einführung:

Dr. Dorothee Hoppe, Freiburg


Veranstalter:

Stadtarchiv Celle in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.

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Stepping Stones und Stolpersteine Zur Entwicklung des christlich-jüdischen Dialogs


Der christlich-jüdische Dialog ist − nicht nur aus der christlichen Perspektive − eine Erfolgsgeschichte. Viel wurde in den letzten 70 Jahren erreicht. Die Referentin apl. Prof. Dr. Ursula Rudnick, Theologin und Judaistin, wird an diesem Abend Meilensteine des Dialogs benennen. Sie wird jedoch nicht die Schwierigkeiten verschweigen und mit Ihnen die aktuellen Herausforderungen diskutieren.


Ort:

Celler Synagoge, Im Kreise 24


Termin:

Donnerstag, 24. Oktober 2019, 19.00 Uhr


Referentin:

Prof. Dr. Ursula Rudnik, Hannover


Veranstalter:

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V. in Kooperation mit dem Stadtarchiv Celle und der Jüdischen Gemeinde e.V.

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Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute

Die Ausstellung wurde von der „Zeitbild Stiftung“ konzipiert und bringt in 13 Personen- und fünf Geschichtstafeln heutiges jüdisches Leben in Deutschland nahe. Biografien von ganz unterschiedlichen Menschen – teils gebürtige Deutsche, teils Eingewanderte – zeigen, wie vielfältig das Leben und die Wahrnehmung der eigenen jüdischen Identität heutzutage sind.
Daneben geben die Geschichtstafeln einen Einblick in die fast 2000-jährige europäisch-jüdische Geschichte und legen dabei das Hauptaugenmerk auf innergesellschaftliche Beziehungen und gesellschaftliche Prägung durch Juden.

In Bild, Text und mit QR-Codes verlinkten Videos wird eine spannende, facettenreiche Ausstellung geboten, die sich bei einem Rundgang gut erklärt. Wir haben deshalb auf einen einführenden Vortrag verzichtet.

Ort:

Celler Synagoge, Im Kreise 24

Laufzeit:

04. August bis 13. Oktober 2019

Einführung:

In Bild, Text und mit QR-Codes verlinkten Videos wird eine spannende, facettenreiche Ausstellung geboten, die sich bei einem Rundgang gut erklärt. Wir haben deshalb auf einen einführenden Vortrag verzichtet.

Veranstalter:

Stadtarchiv Celle in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.


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