Die Halacha: Recht als Wegbereiter religiöser Praxis im Judentum

Gut besucht war die Veranstaltung mit Alisa Bach, MA Jüdische Theologie, Mitglied der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover K.d.ö.R. und Leiterin der öffnentlichen Jüdischen Bibliothek Hannover. Sie gab eine moderne Binnensicht auf die Halacha (jüdische Gesetze und religiösen Vorschriften in ihrer Gesamtheit). Zur Sprache kamen die Grundzüge der Halacha und ihre Wirkungsweise in der jüdischen Praxis in Vergangenheit und Gegenwart. Es hat sich gezeigt, auf welche Weise ein Leben nach den Geboten mit Innerlichkeit und Freude verbunden ist und welchen religiösen Sinn die Halacha im Judentum hat.

Karl Wolfskehl - Eure Sprache ist auch meine. Gedichte aus dem italienischen Exil

Vorstellung des Buches und Lesung 

In seinem Gedichtzyklus Die Stimme spricht (1934/36), der im schweizerischen und italienischen Exil entstand, verarbeitete Karl Wolfskehl (1869-1948) nicht nur das persönliche Schicksal der Emigration, sondern begegnete auch der Anfechtung jüdischer Identität durch den Nationalsozialismus. Ralf Georg Czapla, Herausgeber der neuen Wolfskehl-Ausgabe und Literaturwissenschaftler an der Universität Heidelberg, gab Auskunft.

Der Vorstand konnte bekannte und neue Gäste zu der anregenden Lesung mit anschließender Diskussion im Direktorenwohnhaus begrüßen. Auf dem Foto v.l.n.r: Sabine Maehnert, Jürgen Nolte, Prof. Dr. Ralf Georg Czapla, Astrid Lange und Katja Hufschmidt-Bergmann.