A Letter to David – The Complete Version
Am 7.Oktober 2026 jährt sich das Hamas-Massaker zum dritten Mal. Der grausame Angriff von Terroristen auf Unschuldige hinterließ eine tiefe Wunde im israelischen, ja im jüdischen Bewusstsein. Über tausend Israelis kamen dabei schuldlos ums Leben, mehr als 250 Menschen wurden entführt.
A Letter to David richtet sich an David Cunio, einen Schauspieler, der mit seiner Frau und seinen Kindern im Kibbuz Nir Oz lebte, das die Hamas 2023 angriff. Er wie sein Zwillingsbruder Eitan verschanzten sich jeweils mit ihren Familien in Schutzbunkern. Während Eitan überlebte, wurden David, seine Frau und ihre beiden kleinen Töchter entführt und nach Gaza gebracht. Nach rund 50 Tagen kamen Davids Frau und die Kinder frei – David erst am 13. Oktober 2026.
A Letter to David ist eine filmische Collage, ein Andenken, ein „Brief“ an David. Regisseur Tom Shoval nutzt Material aus Shovals preisgekröntem Debüt „Youth“, in dem David und sein Bruder Eitan die Hauptrollen spielten. Der Film thematisierte eine Entführung und beleuchtete die enge Bindung der beiden Brüder. Shoval kombiniert Rohmaterial, Behind-the-Scenes-Aufnahmen und Vorsprechtermine zu einem Dokumentarfilm, der sowohl als persönlicher Brief als auch als Reflexion über das Leben im vom Krieg erschütterten Kibbuz Nir Oz dient. Er zeigt das Leid, das Gewalt hinterlässt, direkt, ungeschönt. Er macht die Verzweiflung greifbar, von der die Angehörigen erfasst sind.
David Cunio wurde am 13. Oktober 2025 aus der Geiselhaft befreit, Shoval konnte seinen Dokumentarfilm finalisieren. Im Februar 2026 wurde erstmals die vollendete Fassung A Letter to David – The Complete Version in Berlin gezeigt.
Zeit: | Donnerstag, 01. Oktober 2026, 19.00 Uhr |
Ort: | Kino achteinhalb, Hannoversche Straße 30E, 29221 Celle |
Eintritt: | 7,50 Euro, Anmeldung erbeten unter Kontakt@kino-achteinhalb.de |
Veranstalter: | Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und Kino achteinhalb |
