Gott im Wort

Theologie des Neuen Testaments: ein Widerhall der jüdischen Bibel

Der Tod Jesu verschlug denen, die ihm gefolgt waren, die Sprache. Sie mussten erfahren, dass all die Hoffnung, die sie gehegt hatten, zunichte wurde. Sie waren stumm, doch nicht ohne Worte, denn sie hatten die Texte der jüdischen Tradition, der hebräischen Bibel, und deren griechische Übersetzung.
Klaus Wengst zeichnet nach, wie die Jesusanhänger hier die Worte finden, mit denen sie die Ereignisse um Jesus deuten können und wie sich daraus die Texte des Neuen Testaments entwickeln. Im Zentrum steht dabei als grundlegende Botschaft: "Gott hat Jesus von den Toten aufgeweckt." Woher kam diese Überzeugung und wie ist sie auf dem Hintergrund des Judentums gemeint?
Aus der Perspektive der Auferstehung war Jesu Tod nicht mehr Zeichen eines endgültigen Scheiterns, sondern konnte positiv gedeutet werden. Zum Beispiel als Ereignis der Versöhnung und Sühne. Auferstehung und Versöhnung sind eingebettet in die gesamtbiblisch zentrale Frage nach Recht und Gerechtigkeit.


© Klaus Wengst


Klaus Wengst, geb. 1942, Studium der evangelischen Theologie in Bethel, Tübingen, Heidelberg und Bonn; seit 1981 Prof. für Neues Testament an der Universität Bochum

Zeit:

Dienstag, 18. August 2026, 19:00 Uhr

Ort:

Kantoreisaal, Kalandgasse, 29221 Celle

Referent:

Klaus Wengst

Veranstalter:

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis Celle